Aktuelles rund um unsere Chöre

Guten Tag, liebes Glück, hallo Steinbach!

Gesangverein Frohsinn auf dem Stadtfest Steinbach

Auch in diesem Jahr haben sich die Chöre des Gesangvereins Frohsinn wieder etwas tolles ausgedacht, um die Festbühne auf dem Steinbacher Stadtfest zu rocken. In diesem Jahr bei angenehmen Temperaturen waren wir genau im richtigen Moment auf der Bühne – der Regen hatte kurz zuvor aufgehört:

GV Frohsinn Stadtfest 2024
GV Frohsinn Stadtfest 2024

Die Chorkids erhoben diesmal ihre Stimmen für eine bessere Welt, für die Umwelt und den Klimaschutz: Mit eingängigen Liedern aus dem Musical „Mensch, ich spinn!“ nahmen sie das Publikum mit auf eine Party im Dschungel, aber zu Wiesen und Feldern, auf denen nur noch wenige Bienen fliegen. Lieder, die einerseits Spaß machen, aber auch zum Nachdenken anregen.

 

Auch Sing4Joy hatte wieder einige Lieder vorbereitet – ebenfalls mit so einigen starken Botschaften – und mit ein bisschen Nostalgie: Unter anderem waren dabei: Die (versteckt ironische) Hymne der Band „Die Ärzte“ auf die Insel Sylt, der Titelsong des Films Notting Hill (When You say nothing at all), „Guten Tag, liebes Glück“ von Max Raabe und Oliver Gies‘ Aufruf zum „Laut sein“ gegen Rassismus und Extremismus.

 

Es war ein toller Auftritt – vielen Dank an alle Sängerinnen und Sänger, und natürlich an unser Publikum fürs Zuhören und

 

Wer jetzt Lust bekommen hat, auch mitzusingen: Bei uns ist jede Stimme herzlich willkommen. Ob groß, klein, jung oder alt: Einfach mal reinschnuppern und mitmachen. Sing4Joy probt jeden Montag um 19.30 Uhr, die Chorkids immer dienstags um 17.15 Uhr, jeweils im großen Saal des Steinbacher Bürgerhaus‘. 

 

Das nächste Projekt steht auch schon in den Startlöchern, denn Weihnachten ist jedes Jahr und kommt jedes Mal schneller als gedacht: Deshalb starten schon jetzt die Proben für das Adventskonzert 2024. 

Gemeinsam laut sein: Ein Abend mit Witz, guter Laune und starker Botschaft

ChorPop-Festival im Bürgerhaus Steinbach

Standing Ovations gab es am Ende des ChorPop Festivals am ersten Märzwochenende, organisiert vom Sängerkreis Hochtaunus, für die Sängerinnen und Sänger von Vox Musicae (Oberhöchstadt), vom Jazz-und Popchor (Oberursel) und von Sing4Joy (Steinbach). Die drei Chöre hatten zum Abschluss gemeinsam den Song „Laut sein!“ von Oliver Gies vor vollbesetztem Saal performt – ein Lied mit eindringlicher Botschaft gegen Hass, Rassismus, Extremismus und Antisemitismus: „Lasst uns laut sein, erst wenn man uns hört, dann werden wir gesehen. Wir müssen laut sein, denn was einmal war, darf nicht nochmal geschehen.“ 

„Dieser gemeinsame Auftritt war ein starkes Zeichen zum Abschluss eines tollen und künstlerisch hochklassigen Konzerts“, zeigte sich Steinbachs erster Stadtrat Lars Knobloch (FDP) begeistert und lobte das Engagement der Gesangvereine: „Es ist toll zu sehen, wie sich gerade die Popchöre im Hochtaunuskreis entwickelt haben – trotz und vor allem jetzt nach der Pandemie. Ich denke, hier ist es gelungen, einen großartigen und wichtigen Bereich unserer Kulturszene zu erhalten und auszubauen.“

Eröffnet hatte diesen ersten von zwei Tagen des ChorPop Festivals etwa eineinhalb Stunden zuvor der Rock-Pop-Show-Chor Vox Musicae mit einem hessischen Klassiker – „Erbarme, die Hesse komme“ von den Rodgau Monotones. Es folgten Hits von Meghan Trainor („Made you look“) und Alice Merton („Roots“), die das Publikum rhythmisch in den Bann zogen und der ein oder andere Lust zum Mitsingen bekam. Die Zuschauerinnen und Zuschauer waren aber zuvor von Moderator Holger Gröber schon mit schelmischen Grinsen darauf hingewiesen worden, nur mitzusingen, wenn man textsicher sei: „Wer besondere Aufmerksamkeit auf sich ziehen will, muss besonders in die Pausen reinsingen.“

Der nächste Chor, Sing4Joy, hatte an diesem Abend Heimspiel. Zum Intro von Jessie Js Hit „Price Tag“ und mit tatkräftiger, klatschender Unterstützung des Publikums betraten die Sängerinnen und Sänger die Bühne und lieferten ab. Mit fünf Stücken, darunter auch Driver‘s License von Olivia Rodrigo, Horizont von Udo Lindenberg und Guten Tag, liebes Glück von Max Raabe begeisterten sie das Publikum. 

Der Oberurseler Jazz- und Popchor knüpfte nahtlos an die gute Stimmung an und brachte die Zuschauerinnen und Zuschauer mit „Nothing‘s gonna change my love for you“ zum Schwelgen. Und anschließend mit „Winter in Canada“ zum herzlichen Lachen – denn die vorgetragene Version war mit Witz geschrieben und hatte den Männerstimmen eine besonders prominente Rolle auf den Leib geschneidert, die lautstark mit Pudelmütze und Schal verlauten ließen: „Es war scheißkalt in Kanada.“

 

Stadträtin Marion Starke (CDU) freute sich über die gelungene Veranstaltung und richtete ihren Dank an Dr. Andrea Stieneke-Gröber, Vorsitzende des Sängerkreis‘ Hochtaunus: „Alle drei Chöre haben ihre Vielfalt vor vollem Haus gezeigt und das Publikum begeistert – es war ein fantastisches Festival.“ Und Lars Knobloch lud direkt fürs nächste Mal ein: „Es war kurzweilig, abwechslungsreich und bewegend. Wir würden uns sehr freuen, das ChorPop Festival bald wieder in Steinbach begrüßen zu dürfen.“

 

Wir als Gesangverein Frohsinn bedanken uns beim Sängerkreis Hochtaunus für das Ausrichten des Festivals und natürlich insbesondere bei allen helfenden Händen vor und hinter den Kulissen. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Adventskonzert des Gesangvereins Frohsinn: Jetzt kann Weihnachten kommen!

Ein riesiges Werkstattchaos erblickten die Besucherinnen und Besucher, die am frühen Abend des vergangenen ersten Advents in den großen Saal des Steinbacher Bürgerhauses strömten; eingerahmt von Lichterketten und geschmückten Weihnachtsbäumen. Was sie wohl erwarten würde?

Dieses Rätsel wurde erst aufgelöst, als die Chorkids des Gesangverein Frohsinns im Takt zum Lied „Weißer Winterwald“ auf die Bühne marschierten, sich in Weihnachtswichtel und Weihnachtszwerge verwandelten und anfingen, eifrig Geschenke zusammenzubauen. Doch dann der Schreck: Der Weihnachtsmann ist krank! Hustend und niesend lag er da, die Geschenkeproduktion lag mit einem Mal still. Und jetzt? Einer der Wichtel hatte die rettende Idee: Das Christkind kann doch helfen! Mit seinem Glitzerzauberstab, ein bisschen Minze, Thymian, Lebertran und den Wünschen aller Weihnachtswichtel bekamen sie den Weihnachtsmann wieder auf die Beine: Puh, das Weihnachtsfest war gerettet! Ein wunderbar einstimmendes Mini-Musical mit charmanten und engagierten Weihnachtswichteln.

 

Es folgten die beiden Erwachsenenchöre des GV Frohsinn. LaMusica sorgte mit Klassikern wie „Joy to the World“ und „Little Drummer Boy“ für weihnachtliche Euphorie, Bravo-Rufe und festliche Stimmung im vollbesetzten Saal. Sing4Joy schloss beschwingt an mit dem lebendig gewordenen Schneemann Frosty und verbreitete mit „That’s Christmas to me“, bei dem drei Chorsängerinnen mutig die Solostellen übernahmen, eine wohlige Stimmung. Mit „Carol of the Bells“ und „Mary did you know“ setzte der Chor noch zwei vor Kraft und Dramatik strotzende Ausrufezeichen. 

Ein bisschen mittelalterliches Weihnachtsflair gab es zum Schluss bei „Sing we now of Christmas“. Eine kleine, gekonnte Improvisation von Chorleiter Holger Pusinelli leitete das rhythmische Stück ein. Hier standen die beiden Chöre LaMusica und Sing4Joy gemeinsam auf der Bühne – ein Bild das auch die Zukunft prägen wird, denn: Dieses schöne Konzert bildete auch gleichzeitig das Abschiedskonzert von LaMusica. Nach fast 50 Jahren löst sich der Chor zum Jahresende auf. Aber niemals geht man so ganz: Die ein oder andere bekannte LaMusica-Stimme wird auch bei Sing4Joy weiterhin zu hören sein und alle, die Lust haben zu singen, sind herzlich eingeladen, montags um 19.30 Uhr im Steinbacher Bürgerhaus in die Proben zu schnuppern!

 

In bewährter Manier sangen auch beim diesjährigen Adventskonzert am Ende alle Sängerinnen und Sänger mit dem Publikum gemeinsam und „Fröhliche Weihnacht überall“ erfüllte den ganzen Saal. Beim anschließenden Glühweinempfang wurde dann auf das Konzert, den Advent und das Jahr 2023 angestoßen. „Es war ein tolles Konzert“, freute sich Marion Starke, Mitglied des Steinbacher Magistrats und sprach allen Beteiligten ihren Dank aus. Auch Lars Knobloch, erster Steinbacher Stadtrat zeigte sich begeistert: „Es war wieder ein abwechslungsreiches, kurzweiliges Programm mit bekannten Weihnachtsklassikern, aber auch einigen modernen Songs. Die Konzerte des Gesangvereins sind immer wieder ein besonderes Erlebnis.“ Melanie Jell, erste Vorsitzende des GV Frohsinn resümierte: „Jetzt kann Weihnachten kommen!“

 

An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an unsere beiden Chorleiter Aleksandra Timofeeva und an Holger Pusinelli, die mit uns wieder dieses tolle Konzert auf die Beine gestellt haben. Ebenso an alle Sängerinnen und Sänger für ihren Einsatz und natürlich an unser Publikum fürs Zuhören!

Stöff‘sche und Stadtrallye: Unser Start nach der Sommerpause

Der Herbst hält so langsam Einzug – da schauen wir doch nochmal kurz zurück auf unsere vergangenen Aktivitäten nach der großen Sommerpause. Wir waren nämlich schon wieder fleißig on tour:

Am 3. September 2023, einem herrlichen Spätsommertag, gab es am Apfelweinbrückchen, das direkt auf der Regionalparkroute über den Steinbach geht, wieder Musik, Musik, Musik. In diesem Jahr zum ersten Mal unter dem Titel „Stöff’sche am Apfelweinbrückchen“. Zum zweiten Jahr in Folge durften wir als Gesangverein Frohsinn die Bewirtung übernehmen – und wie auch 2022 hat es uns und unserem Verein großen Spaß gemacht, die zahlreichen – auch spontanen – Gäste mit dem „Stöff’sche“ und vielen weiteren Leckereien zu versorgen. 1. Vorsitzende Melanie Jell sagt: „Wir hatten einfach das beste Wetter. Der Apfelwein, Kaffe und Kuchen schmecken allen. Auch war es eine tolle Gelegenheit für viele gute Gespräche. Danke an alle, die unsere Gäste waren!“ Und vielen Dank an die helfenden Hände! Bis zum nächsten Jahr 😉 

Gleich zwei Wochen später, am 17. September, hieß es auf der Steinbacher Stadtrallye wieder: Loslaufen, mitraten und gewinnen. Auch wir als Gesangverein Frohsinn waren wieder – das vierte Jahr in Folge – mit einem Stand am Start. Mit viel guter Laune und bei bestem Wetter verbreiteten unsere Mitglieder am Stand die Freude am Singen, hatten viel Spaß beim Schätzen des Bohnenglas (es waren tatscählich 1841 Bohnen) und konnten viele neue Kontakte sammeln. „Für uns war die Stadtrallye auch in diesem Jahr ein voller Erfolg – und wir freuen uns, wenn wir ein paar der Gesichter auch bei uns in den Chorproben wiedersehen“, fasste Melanie Jell den Tag kurz und bündig zusammen.

Liebe auf den zweiten Blick: Sonne, Mond und Sterne

Volles Haus beim Sommerkonzert des Gesangverein Frohsinn

Ein Konzert der etwas anderen Art erwartete die Zuhörerinnen und Zuhörer, die am Spätnachmittag des 2. Juli zum Konzert des gemischten Chors LaMusica ins Bürgerhaus kamen. Auf dem Plakat angekündigt als ‚eine Reise durch 500 Jahre Lyrikgeschichte‘, begrüßte Melanie Jell, erste Vorsitzende des GV Frohsinn, denn auch die Anwesenden damit, dass ihnen heute eine Wanderung bevorstehe, und fragte: „Gedichte im Deutschunterricht – wer erinnert sich noch? Goethe, von Eichendorff, Mörike, bis Heine usw. Manches mal vielleicht für den ein oder anderen etwas dröge. Ich verspreche Ihnen: Das wird sich heute ändern – und 500 Jahre werden wie im Flug vergehen.“ 

Und das taten sie: 16 Stücke, also 16 vertonte Gedichte, führte der Chor – jede Sängerin und jeder Sänger übrigens geschmückt mit Sonne, Mond oder Stern – mit Unterstützung der Band, bestehend aus Michael Vardopoulus am Klavier, Uli Wanka am Kontrabass und Eddy Davidko am Schlagzeug, auf. Mal laut und episch, wie das mächtige „O Ewigkeit“ gleich zu Beginn, mal leise und nachdenklich wie etwa die „Mondnacht“ von Eichendorff, schmerz- und sehnsuchtsvoll wie „Die widerspenstige Braut“, mal schwungvoll und gesellig wie Goethes „Ergo Bibamus“ oder auch morbide komisch wie Paula Dehmels „Zwei Gesellen“. Noch mehr Farbe, Abwechslung und großes Kino brachten die beiden Solisten auf die Bühne, die sich LaMusica für dieses Konzert an Bord geholt hatte. Die Darbietung von Aleksandra Timofeeva und Christos Pelekanos war nicht nur gesanglich ein Genuss – sie mussten auch ihre schauspielerische Fähigkeiten in den Stücken dieser szenischen Kantate von Komponist Peter Schindler unter Beweis stellen, und haben das großartig gemeistert. 

 

Zum Abschluss gab es riesigen Applaus und das Publikum zeigte sich auch nach dem Konzert beim gemütlichen Umtrunk im Foyer des Steinbacher Bürgerhauses begeistert. An der eigens aufgestellten und geschmückten „Feedback-Wall“ ließ sich diese „Liebe auf den zweiten Blick“ herauslesen, die auch viele Sängerinnen und Sänger beim Üben gespürt hatten: „Es war mal was ganz anderes“, stand da, oder „Nichts erwartet und begeistert eine Stunde in den Bann gezogen worden“, oder „Das hat wieder gezeigt, wie breit der Chor aufgestellt ist“, oder „Danke für das etwas ‚andere‘ Konzert“.

Diese Begeisterung war spürbar Balsam für alle beteiligten Musikerinnen und Musiker – wurde im Vorfeld doch auch geübt, geübt, geübt! Zwei Wochen vor Aufführung war dieses Programm Thema des diesjährigen Probenwochenendes in Bad Soden-Salmünster. Zusammen mit einer Stimmbildnerin wurde hier intensiv an der deutlichen Aussprache bei hohem Tempo gefeilt, das Atmen an den passenden Stellen trainiert und die Intonation verfeinert. Und wie sich das ausgezahlt hat, stellten die Anwesenden beim kurzen Abschlussauftritt vor dem Hotel erstmals und erfolgreich unter Beweis. Es gab Applaus von der Hotelchefin, anderen Gästen und spontan auch von ein paar vorbeigehenden Wanderern. Am 2. Juli legte die ganze Truppe dann nochmal kräftig nach. 

In diesem Sinne: Vielen Dank an alle Sängerinnen und Sänger, an die beiden Solisten, an unsere Band, an alle helfenden Hände vor und hinter der Bühne – und an unseren Chorleiter Holger Pusinelli, der von Anfang an an den Erfolg dieses Projekt geglaubt hat. Es war Liebe auf den zweiten Blick für (fast) alle – aber manchmal lohnt sich es eben, genauer hinzuschauen. 

…weil Singen glücklich macht!

Chorkids, Jugendchor und Sing4Joy Steinbacher auf dem Stadtfest

Der Auftritt auf dem 18. Steinbacher Stadtfest war ein Fest der ersten Male für die Chöre vom Gesangverein Frohsinn. 

Der neue Jugendchor für alle zwischen 12 und 18 Jahren machte den Anfang. Mutige vier Sängerinnen und Chorleiterin Burcu Seymen sangen ihre ersten beiden Lieder vor Publikum und nahmen uns mit in die Welt überm Regenbogen, dorthin, wo alle Träume wahr werden. Zu Recht gab es für die gelungene Performance großen Applaus.

 

Im Anschluss machten sich die Sängerinnen und Sänger von Sing4Joy mit Chorleiter Holger Pusinelli auf den Weg zur Bühne. Zugegeben: Sie sangen bereits zum zweiten Mal Lieder aus ihrem aktuellen Konzertprogramm „Happy & Sad“ vor Publikum. Zum ersten Mal aber konnten sich zwei Gäste aus dem Publikum mit auf die Bühne setzen – und bekamen „You’ve got a friend in me“ aus dem Film Toy Story direkt und hautnah vorgesungen. Mit weiteren Songs, wie Viva la Vida (Coldplay) und Happy (Pharell Williams) brachten sie die Zuschauerinnen und Zuschauer trotz des wieder schön sonnigen, aber heißen Wetters zum Mitsingen und Mitklatschen, und bereiteten damit eine tolle, aufgeweckte Stimmung für die Chorkids des GVF. Shalalala schallte es denn auch von der Bühne. Die Mädels und Jungs hatten sichtlich Spaß an den Liedern und der Choreo, die sie mit ihrer neuen Chorleiterin Aleksandra Timofeeva einstudiert hatten. Ein weiteres erstes Mal, denn sie hat Anfang des Jahres die Chorkids übernommen und dies war nun der erste offizielle Auftritt – alle zusammen mit Bravour gemeistert.

Musikalisch-turbulente Achterbahn durch Steinbach

Sing4Joy-Konzert „Happy & Sad“

Liebe, Liebeskummer, wahre Freundschaft und jede Menge Spaß an der Musik: Beim Konzert des Chors Sing4Joy vom Gesangverein Frohsinn am 14. Mai ging es emotional richtig zur Sache. 

An diesem sonnigen Sonntag, der gleichzeitig auch Muttertag war, traf sich ein kleines aber feines Publikum um 17 Uhr im Steinbacher Bürgerhaus, um sich das neueste Programm des Popchors anzuhören – und es wurde nicht enttäuscht. Nach der Weltreise durchs Winterwonderland im vergangenen Dezember nahm der Chor um Chorleiter Holger Pusinelli die Gäste diesmal mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle, und überhaupt des Lebens. „Herzlich Willkommen und schön, dass Sie uns heute auf dieser turbulenten Fahrt begleiten. Wir haben die ein oder andere Überraschung für Sie vorbereitet“, begrüßte Melanie Jell, die erste Vorsitzende des Gesangvereins Frohsinn Bürgermeister Steffen Bonk, den ersten Stadtrat Lars Knobloch, die ehrenamtliche Stadträtin Marion Starke und alle Anwesenden mit einem Augenzwinkern. 

 

Den Anfang machte der Song „Best Day of My Life“ der American Authors aus dem Jahr 2013. Ein Lied, das die Menschen schlicht wieder glücklich machen solle. Weiter ging es mit „Drivers License“ von Olivia Rodrigo, die in diesem Song ihren Liebeskummer verarbeitete und nebenbei damit die Spotify-Charts gestürmt hat. Gespickt mit vielen weiteren solcher interessanten Infos führten verschiedene Chormitglieder durch den kurzweiligen Abend. So entführte das nächste Lied „Fields of Gold“ von Sting das Publikum in eine englische Landschaft des 16. Jahrhunderts aus goldenen Gerstenfeldern – und erinnerte sicher nicht wenige Chormitglieder an die zahlreichen Outdoor-Proben bei Sonnenuntergang während Corona, bei denen dieses Lied die ersten Male geprobt wurde. Diese kleine Verschnaufpause währte nicht lange, denn im Anschluss stürmten im übertragenen Sinne die kleinen gelben Minions aus „Ich – einfach unverbesserlich“ den Saal und die Achterbahn durchfuhr ihren ersten Looping: Mit „Happy“ von Pharrell Williams brachten Chor und Band so richtig Schwung und gute Laune ins Bürgerhaus. 

 

Aber wo Licht ist, ist auch Schatten – wenn man aber weit genug schaut, sieht man vielleicht schon den Silberstreif am Horizont. Die Sehnsucht nach dem Mädchen aus Ostberlin hielt mit Udo Lindenbergs Evergreen „Horizont“ Einzug mit einer wunderbaren Mehrstimmigkeit. Chorleiter Pusinelli stellte diese denn auch in den Fokus mit der Frage: Was macht eigentlich Chor aus? „Wir zeigen Ihnen das mal. Und vielleicht hören Sie ja aus den Stimmlagen eine heraus, die besonders gut zu Ihnen passen würde. Wir freuen uns immer über neue Gesichter“, forderte er das Publikum und Bürgermeister Bonk mit einem verschmitzten Grinsen zum Zuhören auf. Der gab nur schelmisch zurück, er mache dann den Pausenfüller. 

 

Danach folgten John Lennons Friedenshymne „Imagine“ und „Price Tag“ von Jessie J. In diesem schwungvollen Song ruft die Sängerin dazu auf, sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen – „it‘s not about the money“. Vor dem Ende setzte es noch einen zweiten Looping: Viva la Vida von Coldplay steckt voller Energie – revolutionärer Energie, denn das Lied lehnt sich an die Rede Ludwigs, des 16. an, die er kurz vor seiner Hinrichtung während der französischen Revolution gehalten haben soll. Schwere Kost soundgewaltig verpackt und mit Leidenschaft gesungen. Der Spaß am Singen war bei allen Liedern sichtbar – und wurde beim letzten regulären Song fast greifbar: Den Abschluss macht „You’ve got a friend in me“ aus dem Film Toy Story, bei dessen Schlusston sich die Sängerinnen und Sänger einmal fest knuddelten. „Wir sind über die vergangenen Jahre toll zusammengewachsen – Corona hat uns da eher zusammengeschweißt und wir haben einfach so Freude am Singen“, so Jell. Dass Musik das ist, was alle Anwesenden miteinander verbindet, zeigte denn auch die Zugabe: Zum Abschluss gab der Chor „Thank you for the Music“ von ABBA zum Besten – und der gesamte Saal stimmte ein. 

Nach dem Konzert lud der Gesangverein noch zu einem Umtrunk im Foyer, bei dem oft die tolle Stimmung, die Freude am Singen und der Klang gelobt wurden. „Es war ein tolles Konzert und ein gelungener Abend“, befand auch erster Stadtrat Lars Knobloch. Die positive Entwicklung des Chores von Konzert zu Konzert mitanzusehen sei wirklich toll. Dem stimmte auch Stadträtin Starke zu: „Der Chor hat ein klasse Konzert dargeboten. Die Zuschauer wurden zum Mitsingen und Mitklatschen animiert – und alle Lieder wurden frei gesungen.“ 

 

Zum Abschluss nochmal ein herzliches Dankeschön an alle helfenden Hände vor und hinter der Bühne sowie an unsere tolle Band bestehend aus Andreas Schlicht (Klavier), Jan Steinmüller (Gitarre) und Eddy Davidko (Schlagzeug). 

Proben

Chorkids und Sing4Joy:

Großer Saal

Bürgerhaus Steinbach

Untergasse 36

61449 Steinbach

Sing4Joy

Montag | 19.30-21.00 Uhr

Chorkids

Dienstag | 17.15-18.00 Uhr

Rufe uns gerne an oder schicke eine Email:

06171/703357

mit@singen-steinbach.de

Nach oben scrollen